Aktueller Veranstaltungshinweis

Klezmer-Musik mit dem Ensemble "Familie Lachmann"
Am 05.11.2016 um 19 Uhr im Artur-Grenz-Saal der Stadt Quickborn
Am Freibad 3, 25451 Quickborn

Eintritt 10 Euro, Jugendliche 5 Euro

Mit diesem Konzert traditioneller jüdischer Musik will der Träger- und
Förderverein Henri-Goldstein-Haus die Erinnerung an die
Reichspogromnacht am 9. November 1938 wachhalten.

Die Familie Lachmann ist ein ukrainisch-jüdisches Musiker-Ensemble,
das sich als Botschafter der alten jüdischen Kultur versteht. Das
Familienoberhaupt Daniel Lachmann, Berufsmusiker, kam im Dezember
1993 mit seiner Familie nach Deutschland. Zunächst spielten
die Lachmanns ihre Musik nur im engsten Familien- und Freundeskreis.

Einen größeren Bekanntheitsgrad erlangte die Gruppe 1999 durch einen
Dokumentarfilm des NDR-Fernsehens. Seither tritt sie in ganz Mitteleuropa auf.

Karten in der Buchhandlung Theophil, Am Freibad 4 oder an der Abendkasse.


Vorstellung der ISQ

Die Initiative Selbstbewusstes Quickborn ISQ ist ein Kreis von Bürgerinnen und Bürgern, der sich mit den Folgen des Nationalsozialismus in unserer Heimatstadt Quickborn beschäftigt. Wir wollen die Hintergründe und Ursachen aufzeigen, die es den Nationalsozialisten oder besser gesagt, unseren nationalsozialistischen Mitbürgern möglich machten, die Macht in Betrieben und Vereinen, in Parteien und Verbänden, in der Kirche und bei den Gewerbetreibenden zu übernehmen. Wir wollen aufzeigen, wie Nationalsozialismus hier vor Ort funktionierte.
Aktuell beschäftigen wir uns mit drei Projekten: dem Henri-Goldstein-Haus, einem jüdischen Gefangenenlager im Quickborner Himmelmoor, der Aktion Stolpersteine und der Spurensuche im Kreis Pinneberg

Das Himmelmoor in Quickborn gehört zu den schönsten Naturlandschaften Schleswig-Holsteins. Es ist aber auch Stätte von Zwangsarbeit, Tod und Leiden vieler Menschen. Die alte Lagerbaracke, das Wohnhaus von mehr als 50 jüdischen Kriegsgefangenen, die im Himmelmoor zum Torfabbau gezwungen wurden, ist noch vorhanden. Eine Gedenktafel erinnert an die Opfer. Leider ist der Zugang zu diesem Haus aus privatrechtlichen Gründen noch nicht möglich. Lesen Sie hier mehr. 

Stolpersteine in Quickborn

Eine Aktion des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Kleine Steine, in den Boden eingelassen, erinnern an Menschen, die durch die Nationalsozialisten zu Tode gekommen sind. Auch hier in Quickborn kamen Menschen zu Tode, weil sie Kommunisten, Regimekritiker, Zwangsarbeiter, Gewerkschafter waren oder weil sie behindert waren und nicht in das Bild der Machthaber passten. In Quickborn wurden bis heute 7 Stolpersteine verlegt. Lesen Sie hier mehr.

Spurensuche im Kreis Pinneberg

Geschichte wird lebendig an den Orten, wo sie stattgefunden hat. Wir haben deshalb gemeinsam mit anderen Initiativen aus dem Kreis Pinneberg die vielen Informationen, die es zur Geschichte 1933 - 1945 aus unserer Stadt gibt, auf der Webseite www.spurensuche-kreis-pinneberg.de zusammengetragen und auf der aktuellen Straßenkarte Quickborns lokalisiert. Lesen Sie hier mehr.